Ist ein Hund gut erzogen, kann man ihn auch ohne Probleme in einen Biergarten mitnehmen.

Mit dem Hund in den Biergarten

24. Jul. 2009 Es ist Biergartensaison! Was gibt es Schöneres, als im Sommer ein kühles Getränk unter freiem Himmel zu genießen? Nichts, finden viele Städter – das gilt auch für die Hundebesitzer unter ihnen. Damit diese die Biergartensaison mit ihren vierbeinigen Freunden unbeschwert genießen können, haben die Experten der Fachmarktkette Fressnapf dazu die passenden Tipps parat.

In vielen Biergärten und Cafés sind Vierbeiner herzlich willkommen. Es gibt aber auch welche, die ein Hundeverbot verhängt haben. Deshalb der Rat der Fachleute: im Zweifelsfall besser nachfragen. Oder man informiert sich vorab im Internet über hundefreundliche Biergärten in der Umgebung. Am besten steuern Hundebesitzer den Biergarten nach einem ausgedehnten Spaziergang an. Ausgetobt ist der Vierbeiner nämlich wesentlich ausgeglichener und wird sich mit seiner Rolle als wartender Begleithund viel leichter anfreunden.

Gehorsam ist das A und O, wenn man mit dem Hund in der Öffentlichkeit ist. Anderen Hunden und Menschen gegenüber sollte das Tier gelassen reagieren. Das gilt im Biergarten übrigens auch für die Essensreste am Boden, die für Hundenasen verführerisch duften. Wer seinem Tier noch nicht zutraut, dass es ruhig unter dem Tisch liegt und sich von nichts und niemand beeindrucken lässt, der sollte das Ganze erst einmal mit Kurzaufenthalten im Biergarten trainieren. Das Tier niemals an einem Stuhl oder Tisch festbinden – denn es sind schon Hunde mitsamt Stuhl durch den Biergarten gefegt, was ein hohes Verletzungsrisiko birgt. Besser ist es, die Leine mit dem Fuß zu beschweren. So merkt man, wenn der Hund unter dem Tisch aktiv wird und kann notfalls schnell handeln.

Der richtige Ort für den Vierbeiner ist ein schattiges Plätzchen, gegebenenfalls auf einer mitgebrachten Decke. Manche Biergärten bieten eine Hundebar oder Wassernäpfe an. Falls nicht, sollte man selbst eine Schüssel mitbringen, in die Wasser eingefüllt werden kann. Niemals Essensreste vom Tisch an das Tier verfüttern! Gewürzte Speisen bekommen ihm nicht gut, genauso wie Knochen, die womöglich noch splittern. Alkohol ist ebenfalls tabu! Besser ist ein mitgebrachtes Leckerli wie zum Beispiel ein Kauknochen, der auch noch für Beschäftigung sorgt. (News-Reporter.NET/SV)