Bei Verlust der Brille wird das Lesen von Fahrplänen, Tickets oder Preisschildern eher zum Ratespiel. Foto: Rupp + Hubrach/News-Reporter.NET![]()
Mit Zweitbrille in den Urlaub
25. Jun. 2009 Mit den Sommerferien steht auch die Hauptreisezeit vor der Tür. Eltern und Kinder freuen sich auf den wohlverdienten Urlaub. Und während die Kleinen beim Packen vorwiegend Taucherbrille und Co. im Kopf haben, denken die Großen eher an Auslandskrankenschein und Reiseapotheke. Doch eines wird gerade von Brillenträgern gern vergessen: was, wenn die Brille im Urlaub verloren oder kaputtgeht? Kartenlesen, Autofahren und Shoppen im Blindflug? Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) rät, eine Zweitbrille mit auf Reisen zu nehmen.
Wer als Ersatz das ausrangierte Modell von vor drei Jahren einpackt, hat zwar Geld gespart, doch Sehqualität und Sicherheit bleiben hier meist auf der Strecke. Die falsche Sehstärke lässt die Augen schneller ermüden. Aber gerade im Straßenverkehr fremder Länder braucht man volle Konzentration, um am Ausflugsziel sicher und entspannt anzukommen. Auch das Lesen von Speisekarten, Fahrplänen und Preisschildern wird mit der falschen Korrektur eher zum Ratespiel. Abzuraten ist auch von einer Sonnenbrille mit Korrektionsgläsern als Ersatzlösung. Nachts filtern die dunklen Gläser zu viel Licht und setzen die Kontraste stark herab – die Brille wird zum Risiko.
Wem eine Zweitbrille zu teuer erscheint, der findet beim Augenoptiker sicher eine gute Alternative. Möglicherweise ein Modell, das nicht in allem dem technischen Know-how der Erstbrille entspricht, wohl aber die Sehschwäche ausgleicht, ohne dabei das Urlaubsbudget zu gefährden. Übrigens auch eine gute Gelegenheit, sich den Wunsch nach einer etwas mutigeren Fassung in der Farbe seines Lieblingsoutfits zu erfüllen. (News-Reporter.NET/SV)
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